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02. Mai 2018 07:15 Alter: 26 Tage

Hamburg - Jenfeld

Wohnungsbrand - 2 Personen unter Reanimationsbedingungen in Krankenhaus eingeliefert - zahlreiche weitere Verletzte

 

Brand im Erdgeschoss zog sich bis in den 2. Stock hoch - einige Bilder erst nach Login für angemeldete Nutzer sichtbar

Presseinformation der Feuerwehr HH / OTS: 

 FW-HH: Feuerwehr Hamburg rettet 13 Personen bei ausgedehntem Wohnungsbrand in Hamburg Jenfeld

Hamburg (ots) - Hamburg Jenfeld, Feuer mit Menschenleben in Gefahr und Massenafall von Verletzten (FEU2MANV10), 02.05.2018, 05:03 Uhr, Stemwarder Straße

Am frühen Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg in die Stemwarder Straße im Hamburger Stadtteil Jenfeld gerufen. Mehrere Anrufer meldeten, dass eine Wohnung brenne und mehrere Menschen in Gefahr seien. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" ausgelöst. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden einen ausgedehnten Wohnungsbrand einer Erdgeschosswohnung in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus vor, der sich auf das 1. Obergeschoss ausgebreitet hatte und in das zweite Obergeschoss überzulaufen drohte. Die Alarmstufe wurde daraufhin auf "Feuer 2, Menschenleben in Gefahr" erhöht. Sofort wurde die Menschenrettung über tragbare Leitern auf der Rückseite des Gebäudes durchgeführt. Hier standen mehrere Personen an Fenstern und einem Balkon und riefen um Hilfe. Durch den sehr stark verrauchten Treppenraum drangen Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz ebenfalls in das Gebäude vor und retten mehrere Personen mit Fluchthauben. Ein lebloser Mann wurde von den Einsatzkräften im Treppenhaus gefunden, eine leblose Frau in der Wohnung im 1.

Obergeschoss. Beide wurden unter laufender Reanimation in Notfallkrankenhäuser befördert. Auf Grund der Vielzahl an betroffenen und verletzten Personen wurde die Notfallstufe "Massenanfall von Verletzten" zusätzlich ausgelöst, das ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften bereitstellt. Insgesamt wurden 13 verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet, hiervon wurden zwei lebensgefährlich verletzt, drei schwer und 6 leicht. Weiterhin verletzte sich ein Feuerwehrmann im Einsatz am Fuß. Alle 14 Personen wurden in Krankenhäuser befördert. 16 betroffene aber unverletzte Personen überwiegend aus dem Nachbargebäude wurden in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg während des Einsatzes betreut. Insgesamt waren 30 Menschen durch den Brand betroffen.

Der Brand, der aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen war, konnte mithilfe von drei C-Rohren gelöscht werden. Durch das beherzte Eingreifen der Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Wohnung im 2.

Obergeschoss verhindert werden. Die Wohnungen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss sind vom Feuer betroffen und stark beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 2 Freiwillige Feuerwehren, 4 Führungsdienste (FL-Dienst, A-Dienst, B-Dienst, Bereichsführer FF), 1 Umweltdienst, 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz, 10 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 1 Notarztwagen, 2 Leitender Notarzt, 1 Organisatorischer Leiter RD, 1 Großraumrettungswagen, 1 Pressesprecher, insgesamt 82 Einsatzkräfte

Presseinformation der Polizei HH / OTS: 

 

POL-HH: 180502-2. Brand in Hamburg-Jenfeld - Erste Erkenntnisse

Hamburg (ots) - Zeit: 02.05.2018, 05:05 Uhr Ort: Hamburg-Jenfeld, Stemwarder Straße

Bei einem Brand in den frühen Morgenstunden sind 13 Personen und ein Feuerwehrmann verletzt worden. Ein Mann ist zwischenzeitlich aufgrund der erlittenen Verletzungen verstorben. Die Brandermittler des LKA 45 haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen brach in einer Wohnung im Erdgeschoss eines 3-stöckigen Mehrfamilienhauses ein Feuer aus. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte brannte die Wohnung im Erdgeschoss in voller Ausdehnung. Insgesamt wurden 13 Bewohner durch die Feuerwehr aus dem Haus gerettet. Hiervon wurden offenbar zwei Personen lebensgefährlich, drei schwer und acht leicht verletzt. Ein Feuerwehrbeamter verletzte sich bei dem Einsatz am Fuß. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser transportiert.

Einer der lebensgefährlich Verletzten, ein 52-Jähriger, ist zwischenzeitlich seinen Verletzungen erlegen und im Krankenhaus verstorben.

Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Der Brandort wurde weiträumig abgesperrt.

Brandermittler des LKA 45 sind derzeit am Brandort und haben die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Diese dauern an.

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