25. Juli 2009 14:00 Alter: 1 Jahr(e)
Auf dem Rückweg von einem Dreh eines Dachstuhlbrandes fuhr mir ein Autofahrer im Holstenwall mit seinem Mercedes leicht hinten auf. Ein klassischer kleiner Auffahrunfall. Wir hielten an, begutachteten den Schaden und stellten fest: Alles halb so wild, nicht viel passiert. Bei meinem Wagen nichts kaputt, bei seinem Wagen hatte nur das Nummernschild eine kleine Beule. Wir tauschten zur Sicherheit die Personalien aus und verabschiedeten uns. Auf eine Unfallaufnahme durch die Polizei verzichteten wir. Jeder fuhr seiner Wege. Ca. 15 Minuten später fuhr ich an einem Auffahrunfall vorbei und dachte so " Den Verursacher kennst du doch!?!?!". Es war der selbe Mercedes und der selbe Fahrer. Er war mit seinem Wagen hinten auf einen Smart aufgefahren. Hier war der Schaden allerdings etwas größer! Da mir eine innere Stimme nun sagte "Halt an, hier stimmt was nicht" stoppte ich meinen Wagen und ging zu den Unfallbeteiligten. Der beteiligte Smart Fahrer hatte bereits die Polizei gerufen. Diese traf auch sehr schnell ein. Ich sagte den Polizisten, das mir der Mercedes Fahrer vor ca 15 Minuten auch ins Heck meines Wagens gefahren ist, aber kein großer Schaden entstanden war, wir uns aber so geeinigt hätten. Das veranlasste nun die Polizisten bei dem "Unglücksraben" eine Alkoholprobe durchführen zu lassen. Er pustete ins " Röhrchen" und hatte doch tatsächlich über 1,7 Promille. Er wurde umgehend zur angeordneten Blutabnahme an die Wache gebracht. Mir selber war gar nicht aufgefallen, das er so stark alkoholisiert war.
Nun hat dieser Fahrer doch mächtig Ärger am Hals: Vernehmung durch den Verkehrsunfalldienst, Führerschein weg, Fahrverbot, MPU, den Schaden an den Fahrzeugen darf er zahlen, die Versicherung schmeißt in raus, das Gericht wartet und und und....
Es zeigt wieder mal Alkohol am Steuer - das wird teuer.