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22. Februar 2011 21:00 Alter: 11 Jahr(e)

Flugabwehrgranate durch den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg gesprengt

 

10,5 Cm Flugabwehrgranate mit Zeitzünder wurde von einem Spaziergänger im Naturschutzgebiet Heuckenlock nahe der A1 Abfahrt Stillhorn entdeckt - Granate mußte wegen aufkommender Flut verlegt werden - Sprengung reißt 1,5 Meter tiefes Loch ins Erdreich

Christof Reise staunte nicht schlecht als er mit seinem Sohn im Naturschutzgebiet Heuckenlock am Strand de Elbe spazieren ging. Eine 10,5 Cm deutsche Fluabwehrgranate mit Zeitzünder war ans Ufer gespült worden. Sofort informierte er den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr und die Polizei.

Die Kampfmittelräumer mußten die Bombe vor der Sprengung 2 X unter äußerster Vorsicht verlegen, da die Gefahr bestand das die einsetzende Flut der Elbe die Granate wieder ins Wasser zieht. 

Nach dem Transport wurde eine Sprengladung außen an der Granate durch den Kampfmittelräumdienst befestigt und die Granate gesprengt. Die Sprengmeister zündeten die Sprengladung per Fernzündung und beobachteten die Sprengung aus einem speziell gesicherten sogenannten "Sprengcontainer" mit einer Videoüberwachung. 

Die Grante riss ein ca 1,5 Meter tiefes Loch in den Sand und Steine und Schlamm flogen bis zu 100 Meter weit.

Einen vergleichbaren Zünder einer solchen Granate präsentierte der Sprengmeister anschließend und erklärte den Aufbau und den Zweck der Granate. Die Granaten wurden im 2. Weltkrieg von Flakstellungen auf angreifende Flugzeuge geschossen. Nach einer vorgegeben eingestellten Zeit sollten diese Granaten dann nach dem Abschuß in einer vorberechneten Höhe explodieren um mit den Granatsplittern dann die angreifenden feindlichen Flugzeuge der allliierten Streitkräfte der amerikanischen und britischen Bomberverbände zu zerstören. 

Ein Entschärfen dieser Granaten ist nicht möglich, da man nicht weiß in welcher Position der im inneren verbauten Zünder ist und ob er eventuell beschädigt ist.

Solche Granaten sind äußerst gefährlich und sollten beim auffinden niemals selber angefasst oder bewegt werden, da schon kleinste unfachmänische Bewegungen diese Granaten zur Zündung bringen könnten. Grundsätzlich sollte beim Auffinden unbekannter nicht definierbarer Metallteile immer der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr und die Polizei informiert werden.

Bilder:

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Sprengung